Mal wieder eine feine, kleine Playlist im Umfang eines normalen Musikalbums basteln, das hatte ich schon eine ganze Weile im Sinn. Ich wollte 12 Songs, die den Namen eines Monats tragen, in einen Topf werfen und schauen, was dabei am Ende herauskommt. Deutsch oder Englisch, das war mir dabei egal. Es ist dies vielleicht nicht die kreativste Herangehensweise, sicherlich, aber ich hatte dennoch Bock darauf. Zumal: Fragst du zwölf Personen nach 12 Songs, die den Namen eines Monats tragen, erhältst du ganz gewiss auch zwölf unterschiedliche Ergebnisse. Und das hier ist eben meins.
Ich habe selbst ein bisschen gestaunt. Wer Playlists bastelt (oder früher Mixtapes), kennt das bestimmt: Die Dinge verselbstständigen sich, sobald man sich der musikalischen Perlentaucherei hingibt. Es hat etwas von dem Kaninchenbau aus Alice im Wunderland, aus dem man nur schwerlich wieder herauskommt. Dass Taylor Swift mit ihrem Song august hier dabei ist, dürfte niemanden verwundern, wer mich kennt. Seabound, Pride and Fall, meine kleinen Ausflüge in die Düster-Electro- bzw. Grufti-Vergangenheit, ebenfalls nicht. Über Silverstein, jumi oder Treptow habe ich aber tatsächlich auch gestaunt. Und damit genug der Vorrede – viel Spaß mit diesem wilden Mix aus Emo, Pop, Instrumental, Rock, Electro, Deutschpop und 70’s Pop!
