Nachdem ich zuletzt aus diversen Gründen hier herumgejammert habe, mal eine kleine Wortmeldung mit erfreulichen und wichtigen Dingen. Einerseits habe ich meinen neuen Arbeitsvertrag in der Tasche. Auch wieder zunächst nur mit einer Befristung, aber so ist das wohl heutzutage. Egal, das verschafft erstmal wieder ein bisschen Sicherheit.
Zur Feier des Tages sind Nicole und ich im Anschluss zum Blutspende-Spot der Uni-Blutbank des Universitätsklinikums Magdeburg gelaufen. Einen halben Liter Blut spenden. Das machen wir seit einer Weile, weil wir denken, damit etwas Gutes zu tun. Bis zu drei Menschenleben können mit so einer Spende gerettet werden. Wenn das allein noch nicht Anreiz genug ist: Ein leckeres Abendbrot, bestehend aus Kuchen, Obst, Süßkram, Getränken, belegten Brötchen, Bockwurst, Wraps usw., sowie einen REWE-Gutschein in Höhe von 15 EUR pro Person gab es im Nachgang ebenfalls. Gibt es seit geraumer Zeit als kleine Aufwandsentschädigung. Und der Aufwand ist wirklich sehr gering:
Idealerweise mit Termin (ohne ginge zur Not auch) in die lokale Blutspendeeinrichtung, einen kurzen Gesundheitsfragebogen ausfüllen, ein kleiner Check-up durch eine Krankenschwester sowie ein kleines Interview mit einem diensthabenden Arzt. Und dann geht es auch schon los, dass man die Nadel in der Vene hat und mit greifenden Bewegungen das Blut aus den Adern pumpt. Dauert bei mir ca. 5 Minuten, bei Nicole immer ein wenig länger. Und that’s it. Dann kann man lecker schnabulieren gehen und verlässt das Gebäude mit dem guten Gewissen, gerade wieder Karma-Punkte gesammelt zu haben.
Außerdem erfahrt Ihr ganz nebenbei Eure Blutgruppe, sofern Ihr sie nicht ohnehin kennt, und das Blut wird auch einmal ärztlich überprüft. Sofern sich also Auffälligkeiten bemerkbar machen, bekommt Ihr diese Info zusätzlich frei Haus. Last but not least: Wer mit Bluthochdruck gesegnet ist, so wie der Autor dieser Zeilen, tut sich damit ebenfalls einen Gefallen.
Frauen dürfen maximal 4 × im Jahr spenden, Männer 6 ×. Und sofern medizinisch nichts dagegen spricht, etwa weil Ihr gerade in einem Risikogebiet Urlaub gemacht habt oder mit Antibiotika behandelt wurdet, solltet Ihr von dieser Möglichkeit auch Gebrauch machen. Irgendwer wird es ganz gewiss danken.
Denkt in dem Zusammenhang daran, im Vorfeld ausreichend gegessen und getrunken zu haben. Und wenn vor Ort Cola herumsteht, gönnt Euch! Im Selbstversuch habe ich beim letzten Mal herausgefunden, was passiert, wenn die letzte Mahlzeit zu lange her ist und man zudem längere Zeit nüscht getrunken hat. Ist gar nicht mal so cool, kann ich Euch sagen.

Zur Belohnung gab es für uns noch einen Besuch im Kino. Gezeigt wurde The Mandalorian and Grogu, von dem wir bekanntlich eher mittelprächtig angetan waren.