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# Schmachtfetzen mit Glitzervampiren: Bis(s) zum Morgengrauen von Stephenie Meyer
- URL: https://www.romanjasiek.de/schmachtfetzen-mit-glitzervampiren-bis-s-zum-morgengrauen-von-stephenie-meyer/
- Published: 2007-02-27T15:56:00.000Z
- Updated: 2026-09-16T04:41:28.000Z
- Author: Roman Jasiek
- Tags: Bücher, #BisszumMorgengrauen, #Twilight, #StephenieMeyer, #CarlsenVerlag, #arweave-txid-8SLiNJap7vQJ1Asa8hdSa7nxZyc3SnXbt6nbZuBZj7Y, #arweave-hash-0725e3304c9c405e

Nun gibt es ja Vampirromane wie Sand am Meer. Mit **Stephenie Meyers Bis(s) zum Morgengrauen** schickt sich ein weiteres Buch mit thematisch gleicher Sachlage an, die Gunst der Leserschaft zu erringen. Wir haben uns den Schmöker zu Gemüte geführt und sagen Euch nun, was davon zu halten ist.

Zum Inhalt: Die 17-jährige **Isabella**, oder schlicht **Bella**, hat von dem eher flatterhaften Leben ihrer Mutter genug, also beschließt sie, aus der Millionenmetropole **Seattle** in ein abgelegenes Kuhkaff namens **Forks** zu ziehen. Eine amerikanische Kleinstadt, wie sie – im wahrsten Sinne – im Buche steht.  
Als Großstadtküken ist sie in **Forks**, einer Stadt, in der ansonsten so fürchterlich viel nicht passiert, logischerweise zunächst DIE Attraktion. Die Jungs reißen sich um sie, die Mädels sind neidisch auf sie. Soweit, so gut. Doch erregt sie auch die Aufmerksamkeit des geheimnisvollen **Edwards**, der für **Bella** ob seines unglaublich schönen Aussehens die reinste Lichtgestalt darstellt. Jedoch begegnet **Edward Bella** zunächst mit Abweisung, teilweise sogar fast mit Hass – obwohl Bella, im Hauptfach Tollpatsch, noch gar keine Gelegenheit hatte, ins Fettnäpfchen zu treten.

Was **Bella** nicht ahnt: **Edward** und die anderen, die in der Kantine mit ihm immer abseits der anderen Schüler sitzen, gehören einer Vampirfamilie an. Jedoch haben sich **Edward** und der Rest seiner Sippe geschworen, für die Befriedigung ihres Blutdurstes auf die Menschenjagd zu verzichten und stattdessen lieber Grizzlys zu jagen. Problem dabei: **Edward** hat zunächst arge Probleme damit, dem verführerischen Duft von **Bellas Blut** zu widerstehen. Dennoch: Dadurch, dass **Bella** eine natürliche Gabe dafür zu haben scheint, sich selbst in (teilweise) lebensgefährliche Situationen zu bringen, und **Edward** sich immer wieder als ihr Schutzengel entpuppt, passiert, was passieren musste, und die beiden kommen sich näher. Daraus entwickelt sich eine Liebe, die eigentlich nicht sein dürfte, denn nicht nur **Edward** ist aufgrund seiner Natur gefährlich für **Bella**. Vampire – und seien sie noch so gesellschaftsfähig – haben nicht unbedingt nur Freunde. Eine Erfahrung, die auch Bella machen muss …

Haaach, welch ein Schmachtfetzen. Mit **Bis(s) zum Morgengrauen** liefert die Autorin eine in eine Vampirthematik verpackte, bittersüße Liebesgeschichte ab, die – aller Schmachtereien der Protagonistin gegenüber dem geheimnisvollen **Edward** zum Trotz – von Anfang bis Ende zu fesseln weiß. Man mag dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so sehr kann man sich in der Welt von **Bella** und **Edward** verlieren. Ganz wesentlich tragen die flotte Schreibe und der ein oder andere spannende Twist dazu bei.

An dem Umstand, dass es sich hierbei in erster Linie um ein für Jugendliche konzipiertes Werk handelt, sollte man sich nicht stören, verpasst man doch sonst eventuell einen der schönsten Vampirromane überhaupt. Fazit: stark süchtigmachend und demnach eigentlich verschreibungspflichtig!

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