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# Mammutherz, oder: Mein Alltag in der Reha-Klinik
- URL: https://www.romanjasiek.de/mammutherz-oder-mein-alltag-in-der-reha-klinik/
- Published: 2026-10-07T12:42:42.000Z
- Updated: 2026-10-07T13:50:32.000Z
- Author: Roman Jasiek
- Tags: Tagebuch, #arweave-txid-PrcME2pUvZb32Ui0bzaT0VqgiEU3MvNuduOih7Tz-3k, #arweave-hash-a0a258211d0e0c53

Es ist kurz nach 12 Uhr, ich komme gerade vom Mittagessen, das hier bereits immer ab 11:30 Uhr ausgegeben wird. Und im Prinzip bin ich mit meinem Tagesprogramm, so man es denn so nennen möchte, schon wieder durch. Viel zu tun habe ich derzeit nicht. Auch, wenn ich zwar trotz Verlängerung um rund zwei Wochen die Tage so langsam rückwärts runterzählen kann, so möchte ich Euch nachfolgend dennoch einen kleinen Einblick in meinen Reha-Alltag geben, [der vor fast einem Monat begonnen hat](https://www.romanjasiek.de/mammutherz-oder-mein-weiterleben-nach-dem-herztod/). Und dabei gleich auch die gern gestellte Frage nach meinem Befinden beantworten. Nachher kommen noch Nicole und meine Mutter zu Besuch; der Plan ist, im anderen Gebäudeteil mal die Cafeteria auszuprobieren. Anschließend werde ich wohl erstmalig auch das Schwimmbecken austesten, nachdem ich vom behandelnden Arzt endlich das OK dafür bekommen habe. Dies gab es jedoch erst, nachdem sämtliche Wundpflaster abgenommen und die Operationsnarben soweit verheilt waren, dass sie mit Chlorwasser in Kontakt kommen dürfen. Die Zeit dazwischen nutze ich nun also für den kleinen Einblick.

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Die Klinik. Über Wochen mein Zuhause. © Roman Jasiek

## Mein Tagesablauf in der Reha-Klinik

Grundsätzlich habe ich den Plan über anstehende Visiten, Untersuchungen, Vorträge (auch, wenn sie aus welchen Gründen auch immer hier „Gruppentraining“ heißen müssen) und Therapieeinheiten meist schon für Tage im Voraus in meiner zur Klinik gehörenden App. Allerdings: Die finale und für den kommenden Tag verbindliche Fassung erhalte ich meist zwischen 14 und 15 Uhr am Vortag. Dies als kleine Information vorweg.

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Mein Zimmer. Bei näherer Betrachtung hier und da schon etwas abgerockt, aber insgesamt vollkommen in Ordnung. © Roman Jasiek

### 05:30 Uhr: Aufstehen

Mein Wecker klingelt jeden Morgen gegen halb 6 Uhr. Dann schäle ich mich aus dem Bette und verschwinde direkt unter der Dusche. Eventuell läuft hier das heiße Wasser etwas länger als daheim und vor allem auch: als nötig. Ich rechtfertige mich damit, dass mir das gerade sehr gut tut. Vor allem, weil ich in den ersten Tagen und, ja, Wochen nach der Operation nur bedingt in der Lage war, zu duschen. Da musste dann oft ein Wegwerfwaschlappen partiell aushelfen.

Ich stehe deshalb so früh auf, weil schon ziemlich zeitig die erste Amtshandlung auf mich wartet.

### 06:15 – 06:30 Uhr: Blutdruck messen, wiegen, Meldung machen

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Reihenfolge: Augen aufklappen, der Liebsten eine Guten-Morgen-Nachricht schicken, Blutdruck messen. So und nicht anders, hörtma! Und ja, ich habe einen Captain-America-Pyjama an. Was denn sonst? © Roman Jasiek

Schon so früh am Morgen soll der Blutdruck gemessen und alle zwei Tage auch das Gewicht protokolliert werden. Dafür wurden im Flur ein Tischchen, ein Stühlchen sowie ein Blutdruckmessgerät und eine Waage hingestellt. Die ersten Tage in der Klinik habe ich das ordnungsgemäß in Anspruch genommen. Doch schon ab Woche 2 hatte ich mein eigenes Blutdruckgerät auf dem Zimmer. Einerseits, weil der Techniknerd in mir sich freut, wenn der Blutdruck in einer App ordnungsgemäß protokolliert ist (okay, mein Hausarzt freut das auch immer). Andererseits, weil Hygiene hier im Haus ein Thema ist. Ich denke an die zahlreichen Desinfektionsspender überall sowie die damit einhergehende Bitte, sich die Hände zu desinfizieren. Ich denke auch daran, wie oft ich es beobachte, dass diese Teilchen nicht in Anspruch genommen werden. Nee, da bin ich pingelig und nehme daher mein eigenes Gerät. Das Wiegen mache ich, mache aber an den Wochenenden, an denen ich zu Hause bin, den Gegencheck mit unserer Smart-Waage. Ich versuche auch, noch vor dem Frühstück oder der ersten Therapiesitzung die obligatorische Meldung beim Pflegestützpunkt zu erledigen. Meistens gelingt das.

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Die Blutdruckmessstation sowie der Wartebereich vor dem Pflegestützpunkt bzw. Schwesternstation. Meistens ist hier ordentlich Betrieb angesagt. © Roman Jasiek

Die Zeit bis zum nächsten Tagesordnungspunkt verbringe ich im Zimmer und tüftele dabei meist schon das erste Mal am Blog herum.

### 07:00 – 08:00 Uhr: Frühstück oder Geländetraining

Je nachdem, was die dafür zuständige Stelle für mich geplant hat, bin ich entweder ab ca. 07:15 Uhr beim Frühstück. Oder aber tatsächlich schon zur ersten Therapieeinheit. Das in diesem Fall für mich bisher bedeutete: Im Morgentau rund 1,5 Kilometer zügig um den hiesigen See spazieren. Begleitet von Pflegepersonal, versteht sich. Diese „Wanderrunden“ sind unterteilt nach der Art der Erkrankung. Angefangen habe ich in einer 1000-Meter-Gruppe, dort war die Gruppe recht groß. Sicher mehr als zehn Leute, mit Gewissheit sagen kann ich es aber nicht mehr. In der aktuellen Gruppe sind wir manchmal nur zu dritt unterwegs. Pflegeperson schon mitgezählt.

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Bei der etwas größeren Runde um den See sind wir manchmal nur eine sehr kleine Gruppe. © Roman Jasiek

Wenn ich mich nicht schon sportlich betätige, bin ich beim Frühstück. Morgens und abends gibt es ein kleines Büffet, mittags wird einem das Essen, das man sich in der Vorwoche ausgesucht hat, serviert. Das Buffet finde ich durchaus in Ordnung und reichhaltig genug dafür, dass es sich hier nicht um ein Hotel handelt. Mittlerweile (also diverse Ernährungsberatungen später) bin ich aber dazu übergegangen, Haferflocken mit Hafermilch zu essen, in die ich immer noch so Kleinigkeiten wie Kürbis- oder Sonnenblumenkerne streue und frisches Obst (Banane usw.) hineinschnippele.

Da ich ziemlich zügig ~~schlinge~~ esse, bin ich meist anschließend noch für rund eine halbe Stunde im Zimmer und tüftele das nächste Mal am Blog herum.

### 08:00 – 11:30 Uhr: Therapien, Anwendungen, Gruppentrainings, Visiten usw.

Der Vormittag ist für gewöhnlich unterschiedlich stark befüllt mit verschiedenen „Programmpunkten“. Es gibt für mich zum Beispiel Atemübungen, eine Gymnastikgruppe, um die Mobilität wieder zu steigern, Ergometertraining, besagte Ernährungsberatungen. Manchmal kann ich mir für zehn Minuten Rotlicht auf den Rücken strahlen lassen, manchmal habe ich einen Termin bei der Psychologin ([bei meiner Geschichte auch dringend nötig](https://www.romanjasiek.de/herzstillstand-mammutmarsch-reanimation/)) und manchmal lausche ich Vorträgen, die mich auf die Zeit nach der Reha vorbereiten sollen.

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So kann mein Tagesplan aussehen. Und meistens ist er diesem sehr ähnlich. © Roman Jasiek

Gerade die Teile meines täglichen Plans, die mit Bewegung zu tun haben, dauern für gewöhnlich nur rund 20 Minuten. Da ist von der angebrochenen Stunde noch genug Zeit übrig, die ich wieder im Zimmer verbringe. Und am Blog herumtüftle. Eventuell bemerkt Ihr hier gerade ein Muster und erkennt auch, warum hier gerade so viel passiert. Ich habe einfach viel Tagesfreizeit gerade.

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Je nach Therapiesitzung ist die Sporthalle entweder gut gefüllt, zum Beispiel bei den Atemübungen, oder neben mir ist nur ein weiterer Patient mit am Start. © Roman Jasiek

Und das ist es meist dann auch schon gewesen mit dem offiziellen Teil. Es kommt vor, dass die Abstände zwischen den einzelnen Punkten am Vormittag größer sind und sich manches in den Nachmittag verlagert. Richtig volle Tage habe ich selten. Es gibt sie aber durchaus. An diesen Tagen bin ich dann von morgens um 7 Uhr bis nachmittags halb vier auf Achse. Und die Tage, an denen ich bis zu drei Sporteinheiten habe, merke ich immer noch sehr. Wird noch etwas dauern, bis ich wieder zu [irgendwelchen Märschen](https://www.romanjasiek.de/heldenmarsch-wismar-erfahrungsbericht/) oder [Wanderungen durch den Harz](https://www.romanjasiek.de/brocken-wanderung-ilsenburg-ilsetal-erfahrungsbericht/) aufbrechen kann, fürchte ich.

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Ein paar Impressionen aus der Klinik. © Roman Jasiek

### 11:30 – 17:00 Uhr: Nachmittag zur freien Verfügung, Besuche von den Lieblingsmenschen

An den meisten Tagen bekomme ich schon gegen halb 12 Uhr mein Mittagessen. Und auch wenn die hier so überhaupt keine Rücksicht auf irgendwelche Unverträglichkeiten (Laktoseintoleranz, anyone?) zu nehmen scheinen, so bin ich mit dem Geschmack bisher jedes Mal absolut zufrieden gewesen. Ich weiß nicht, ob die hier vor Ort frisch kochen oder das angeliefert bekommen. Ist aber auch egal, solange es schmeckt. Und das tut es. Nur die Portionen könnten größer sein. Ach nein, ich soll ja nicht mehr so viel in mich reinschaufeln.

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Bezüglich des Essens habe ich wirklich so überhaupt keinen Grund zu klagen. © Roman Jasiek

Nach dem Mittagessen, sofern nicht irgendwas geplant ist, bin ich wieder in meinem Zimmer. Dann muss ich mich erst einmal dringend hinlegen. Meine Energie ist dann nämlich aufgebraucht. Ich weiß nicht, ob das eine Folge der ganzen Ereignisse ist oder Nebenwirkungen der Medikamente sind, die ich nun einnehmen muss. Ist auch egal. Ab Mittag bin ich jeden Tag so müde, dass ich direkt ein paar Stunden schlafen könnte. Mache ich natürlich nicht, sonst würde ich nachts vermutlich noch schlechter schlafen als ohnehin schon, aber eine kleine ~~Siesta~~ Pause muss sein.

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Den buchstäblich coolsten Move machten bei einem ihrer Besuche meine Eltern, als sie eine Softeismaschine mitbrachten und über die Ladebuchse des E-Autos mit Strom versorgten. © Roman Jasiek

Und danach habe ich den Nachmittag zur freien Verfügung. Woran es liegt, dass ich vergleichsweise wenig zu tun habe, ist mir nicht bekannt. Vielleicht soll das so sein, damit ich genug Raum zur Erholung und zur Ruhe habe. Vielleicht kickt aber auch einfach der Personalmangel in der Pflege rein, der sich in den kommenden Jahren noch verschärfen dürfte.

Bis zu dreimal pro Woche ist Nicole hier und vertreibt mir den Blues. Einmal die Woche sind meine Eltern mit hier. Gelegentlich sind Freunde zu Besuch. Das sind immer die schönsten Stunden des Tages. Denn auch, wenn ich wegen der Verpflichtungen meinem Kind gegenüber an den Wochenenden meist daheim bin, so habe ich inzwischen doch schon ganz schön Heimweh. Ich bin froh, wenn nach der Therapie die nächste Stufe der Heilung in den eigenen vier Wänden erfolgen kann.

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Ist ja nicht so, dass man hier bezüglich der Freizeitunterhaltung nichts geboten bekäme. © Roman Jasiek

Mit meinem Besuch gehe ich dann fast immer spazieren. Eine mal mehr, mal weniger große Runde um den hiesigen See. Die Gegend rund um die Klinik ist sehr schön, noch dazu handelt es sich um einen Luftkurort. Da wäre es zu schade, das bisher fast durchweg schöne Wetter ungenutzt zu lassen.

An den Tagen, an denen ich keinen Besuch habe, oder wenn dieser wieder abgefahren ist, gehe ich oft alleine noch eine große Runde um den See spazieren. Unter anderem, um mich meiner Angst zu stellen. Oder ich versuche mich an einem dieser Trainings, die ich via App machen kann und die mich in der Reha-Nachsorge noch eine Weile begleiten werden. Und wenn ich damit durch bin, sitze ich auf dem Bett und tüdele am Blog herum. Manchmal kommt es auch vor, dass ich mich mit irgendwelchen Formularen und Anträgen, die die Renten- und/oder Krankenkasse betreffen, auseinandersetzen muss.

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Die Gegend rund um die Klinik ist wirklich schön. © Roman Jasiek

### 17:00 – 22:00 Uhr: Abendessen, Nachtruhe

Für gewöhnlich bin ich, so wie es mein „Dienstplan“ vorsieht, um 17 Uhr beim Abendessen. Hier gibt es auch wieder ein sehr okayes Buffet. Nach dem Essen verschwinde ich wieder in meinem Zimmer und sammle, sofern noch nicht geschehen, meinen Plan für den kommenden Tag ein.

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Aus diesen Briefkästchen sammelt man sich seinen Plan für den kommenden Tag. © Roman Jasiek

Da ich mir meine Konsole von daheim mitgebracht habe, flüchte ich meist für ein, zwei Stunden in irgendwelchen virtuellen Welten. Das hilft mir, den Kopf anderweitig zu beschäftigen und nicht unangenehmen Fragen nachzugehen oder, im blödesten Fall, irgendwelche Ängste zu durchleben.

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Irgendwie muss man sich die Zeit bei dem vielen Leerlauf ja vertreiben. © Roman Jasiek

Meine Geduld an dieser Stelle ist derzeit aber überraschend knapp bemessen, daher bin ich ziemlich schnell wieder am Laptop und setze irgendwelche Ideen um, die mir unterwegs gekommen sind. Oder tippe Texte fertig, die ich während der vielen Leerlaufphasen schon begonnen hatte. So wie diesen hier.

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Ich gebe zu, ich freue mich über die viele Zeit, die ich für den Blog zur Verfügung habe. Trotzdem war das ein ganz beschissener Tausch. © Roman Jasiek

Um 22 Uhr ist dann für mich Zapfenstreich. Es ist momentan so, dass ich zwar meist gut einschlafen kann, die Nacht aber mitunter schon um 2:30 Uhr vorbei ist und ich mich dann dabei ertappe, jede Stunde auf die Uhr zu schauen. Dieses Ereignis vom 29\. August arbeitet scheinbar immer noch sehr in mir. Aber gut, so ziemlich alle haben mir ja auch gesagt, dass die Operationsnarben zwar schnell wieder verheilt sein werden, die eigentliche Heilung aber viel, viel Zeit in Anspruch nehmen wird. Und damit komme ich zur aktuellen Wasserstandsmeldung, wie es mir geht.

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Die Sonne lacht bald wieder. © Roman Jasiek

### Wie geht es mir?

Ich freue mich darüber, dass meine Mobilität jeden Tag ein kleines bisschen besser wird. Und dass ich so manchen unangenehmen Gedanken, der mich in den ersten Tagen noch auf Trab hielt, scheinbar loslassen konnte. Ich freue mich sehr über die Unterstützung, die mir meine Lieben geben, und bin mir sicher: Alles wird wieder gut.

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Auf dem Weg zum ersten Geländetraining des Tages. Man könnte fast denken, es wäre nüscht gewesen. © Roman Jasiek

Gleichwohl merke ich, dass der Weg noch lang sein wird. Ich merke das an der immer noch sehr überschaubaren Kondition. Daran, dass ich ab Mittag für eine Weile bezüglich der Energie quasi zu nix zu gebrauchen bin. Daran, dass ich super schlecht schlafe, oder auch daran, dass die Angst noch sehr oft mein Begleiter ist, sobald ich die Klinik verlasse. Ich merke es daran, dass mir beim Aufstehen oft noch schwindelig ist, dass ich nahezu jeden Tag noch latente Kopfschmerzen habe oder daran, dass mir die Puste fehlt. Ich merke es an den noch immer (wenn auch aushaltbar) schmerzenden Narben oder an den diversen Tabletten, die ich zumindest derzeit konsumieren muss. Es gibt derzeit noch so einige Dinge, die mich und meinen Alltag beeinträchtigen. Ist aber vermutlich aber nur wenig mehr als einen Monat, nachdem das Kammerflimmern passierte, kaum überraschend.

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Nicole und ich bei einem unserer inzwischen zahlreichen Spaziergänge um den hiesigen See. © Roman Jasiek

Daher halte ich mich an den Dingen fest, die schon recht gut klappen, an dem Support durch meine Lieblingsmenschen und an meinem eigenen Mantra: **Alles wird gut**.