> ## Content Index
> Fetch the complete content index at: https://www.romanjasiek.de/llms.txt
> Use this file to discover other available public pages before exploring further.

# Der erste Auftritt des fünfzehnten Doctors in Comicform: Doctor Who – Es war einmal ein Timelord
- URL: https://www.romanjasiek.de/der-erste-auftritt-des-funfzehnten-doctors-in-comicform-doctor-who-es-war-einmal-ein-timelord/
- Published: 2025-02-01T21:34:00.000Z
- Updated: 2026-09-05T07:52:47.000Z
- Author: Roman Jasiek
- Tags: Comics, #PaniniComics, #DrWho, #BBC, #arweave-txid-JgcoVFXsNFtdw0XjyfOkonhanBPw1Ay4KxP7NCZAlkI, #arweave-hash-727856fcdbcb87be

**Doctor Who**, man kann es einfach nicht anders benennen, ist ein Phänomen. Seit der **Doctor**, ein de facto unsterblicher **Timelord,** mit seiner **Tardis** (sieht aus wie eine britische Notrufbox und ist innen natürlich viel größer als von außen) 1963 erstmals über die Mattscheibe flimmerte, begeistert er anhaltend ein riesiges Publikum. Und man hat, wenn auch damals aus produktionstechnischen Gründen, einen einfachen wie genialen Kniff gefunden, um das Interesse aufrechtzuerhalten. Die Unsterblichkeit des **Doctors** resultiert aus der Fähigkeit, kurz vor dem Tode zu regenerieren – und dann in neuer Form weiterzumachen. Mit dem Ergebnis, dass wir inzwischen den **15\. Doctor** erleben dürfen: **Ncuti Gatwa**. Er tritt damit in die Fußstapfen von Schauspieler wie **William Hartnell** (der **erste Doctor**), **David Tennant** (**zehnter Doctor**), **Peter Capaldi** (**zwölfter Doctor**) oder **Jodi Whittaker** (**dreizehnter Doctor**). In verschiedensten Medien wurden teilweise die abgedrehtesten Geschichten erzählt, manche von denen bleiben für immer im Gedächtnis. Ich denke besonders an die Folge [**Nicht blinzeln**](https://de.wikipedia.org/wiki/Nicht%5Fblinzeln?ref=romanjasiek.de). Der aktuelle, fünfzehnte **Doctor** war bis dato nicht in einem Comic zu erleben. Grund genug für **Panini**, das Special **Doctor Who – Es war einmal ein Timelord** zu veröffentlichen. Frage: Braucht man das? Na, sagen wir mal so …

Im Wesentlichen besteht dieses Special aus drei Geschichten, von denen zwei direkt miteinander zu tun haben. In **Feuerschein** und **Wortsalat** sind der **zehnte Doktor** sowie seine Begleiterin, die Medizinstudentin **Martha Jones**, die handelnden Figuren. In **Feuerschein** tappt **Martha** in die Falle der **Pyromethen**. Ein Volk, das sich quasi von den Geschichten anderer Lebewesen ernährt. Und so ist es nun also an **Martha**, den **Pyromethen** Geschichten zu erzählen. Jede weitere soll aber unbedingt besser sein als die vorherige, sonst würde sie in den Abgrund gestoßen …

In **Wortsalat** hingegen bekommt es das dynamische Duo mit **Terileptilen** zu tun. Diese Wesen haben nicht weniger im Sinn, als einen Devolutionsstrahl auf die Erde ballern zu wollen und die Menschheit damit quasi zurück in die Ursuppe zu schicken, aus der sie sich einst erhoben hat. Schmeckt in dem Zustand wohl besser. Wenn man keine andere Möglichkeit hat, Nachrichten oder das gesprochene Wort zu chiffrieren, dann muss man eben zu anderen Mitteln greifen. Die Wechstaben verbuchseln, zum Bleistiel …

In der dritten Geschichte, konsequent **Der fünfzehnte Doctor** benannt, hat ebendieser seinen ersten Auftritt in Comicform. Da es sich um die kürzeste der ohnehin nicht sonderlich umfangreichen Storys handelt, will ich darüber auch gar nicht viel sagen. Nur so viel: Der Doctor und seine Begleiterin **Ruby Sunday** führt es hier zurück ins Jahr 1739\. Und was hier passiert, ist im Prinzip die Vorgeschichte zu Ereignissen, die an anderer Stelle weitererzählt werden oder wurden.

Die Krux ist: Keine dieser Geschichten müsste man zwingend gelesen haben. Keine davon wird auch nur annähernd den gleichen Impact haben und dauerhaft im Gedächtnis abgespeichert bleiben, wie die schon eingangs herangezogene Folge [**Nicht blinzeln**](https://de.wikipedia.org/wiki/Nicht%5Fblinzeln?ref=romanjasiek.de). Und das, obwohl zwei der Geschichten aus der Feder von **Eisner-Award-Gewinner Dan Slott** (**Amazing Spider-Man**) stammen. Die Frage, ob sie das auch zwingend müssten, die könnt nur Ihr für Euch beantworten und entsprechend gewichten. Der wunderbar abgedrehte Ton der Vorlage wird jedenfalls getroffen und im Prinzip wird auch alles, was **Doctor Who** ausmacht, in einen Topf geworfen. Vielleicht, und das will ich gar nicht in Abrede stellen, bin ich auch einfach nicht Fan genug, um bei dem hier gebotenen Material komplett außer Häuschen zu sein.

Die Zeichnungen sind hübsch anzusehen und die realen Vorbilder wurden meist auch gut getroffen, doch auch hier: Viel mehr als Durchschnittskost ist das leider auch nicht. Ich möchte abschließend noch einmal auf die Ausgangsfrage zurückkommen. Braucht man das? Objektiv betrachtet: nein. Dafür ist der Umfang in allen Punkten zu dünn. Und jetzt das Aber: Bei so offensichtlichen Fanservices wie hier kann man kaum objektiv sein. Fans des **Doctors** werden hier sicher noch andere Maßstäbe anlegen und daher auch anders bewerten, als ich es tue. Und daher hier möglicherweise diverse Dinge entdecken, welche für sie die Anschaffung zum Preis von fünfzehn Euro rechtfertigen. Und sei es, dass es der erste Auftritt des **fünfzehnten Doctors** in Comicform ist. (@**Panini**: I see what you did there …)

![](https://storage.ghost.io/c/90/34/9034555f-2939-4c04-8b42-89dcff4387d3/content/images/2026/08/d65667bc18fbfe854a5948c89ef3d982-1.jpg)

© Panini Comics